Experimental

Beim Luftfahrt-Bundesamt müssen auch Flugzeuge registriert werden, die eigentlich noch in der Erprobung sind. Die Pioniere der Luftfahrt haben so eine Chance, ihre Ideen unter realen Bedingungen zu testen. Vorausgesetzt die Kreation ist flugfähig und besteht die obligatorische Abnahme. Experimental ´s werden sie genannt. Und hierbei können die wildesten Phantasien eine Chance bekommen. Die H-ELAU ist so ein Versuch.

Die beiden äußeren Motoren wurde mit besonders effektiven Propellern aus der Feder von Luciani Collonia ausgerüstet.

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von Uffnik Veröffentlicht in Allgemein
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Regenpause

Nur durch Regen entstanden auf vielen Wiesen zum Teil riesige Wasserflächen. Der Boden kann nichts mehr aufnehmen.Was hier noch idyllisch aussieht, ist anderen Orts z.B. für die Landwirtschaft eine Katastrophe.

 

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Kreisverkehr

In meiner Heimatstadt werden Kreisel gebaut, als gäbe es kein Morgen oder einen Preis dafür. Letzteres tut es ja auch. Zuschüsse der EG und des BMVi ( das „i darf keinesfalls fehlen, sonst tritt Flinten-Uschi mit ihren paar Mannen auf den Plan) gibt es offenbar völlig problemlos und in Hülle und Fülle. Ohne finanzielle Zuwendungen könnten wir uns das sicher nicht leisten. (Siehe Rettungsschirm, Spassrhaushalt und sowas)

Kreisverkehre sind sooo cool.

Aber das geht dann doch zu weit.

(Ich entschuldige mich, da es mir nicht nur heute an der erforderlichen Ernsthaftigkeit fehlt.)

Digital

Zukunftssicher, kompatibel, ausbaufähig, high-tech, Enkel-untauglich

Wenn die Technik Entwicklungs-Sprünge macht, leidet das Traditionelle und hat auf Dauer keinen Bestand. Am Beispiel einer der ersten Foto-Kameras läßt sich das gut nachvollziehen.

Meinen ersten Foto bekam ich etwa mit 12 Jahren. Noch mit großem Rollfilm und weit davon entfernt die Bezeichnung „Kamera“ tragen zu dürfen. Ritsch, ratsch – klick, oder so ähnlich. Je drei Varianten für Entfernung und Lichtverhältnisse, dann war das mit den Möglichkeiten auch schon abgearbeitet. Es folgte die Kleinbildkamera, eine wirkliche Innovation.

Im Laufe der Jahre folgten 6 Spiegelreflex-KAMERAS, Minolta, Yashica, und mehrfach Canon bis hin zur A-1, dem letzten analogen Flaggschiff im Kleinbild-Format. Zwei davon existieren nebst umfangreichem Zubehör noch heute.

Das Digitale Zeitalter begann und ich knipste mich noch immer analog durch die Welt. Irgendwann einmal kam es allerdings zu einer Begegnung mit dem ersten Digi-Foto. Fasziniert von der Möglichkeit Bilder zu einem fast Nulltarif unbegrenzt speichern zu können, musste das Teil einfach sein. Sony Digital Mavica =MVC-FD7!

Und auch dieses Gerät hat die Jahre überdauert. Wahrscheinlich war mir eher über kurz, als über lang die Speicherung dann doch etwas aufwändig. Die Bilder wurden auf eine handelsübliche Diskette im Format 3 1/2 Zoll gespeichert.

Das dauerte, je nach Auflösung, schon etliche Sekunden. Nach 10 oder 12 Fotos war so eine Diskette dann aber auch schon voll! Und das bei der unschlagbar schlechten Auflösung.

Heute besteht ein minimales Problem das Gerät noch zu nutzen: Die ach so zukunftssichere Entwicklung im Computer-Bereich hat schon vor vielen Jahren auf den Einbau von Disketten-Laufwerken verzichtet.

Es ist schon interessant zu erfahren, daß es mir zwar noch immer gelingt Filmmaterial für die analogen Kameras zu besorgen und auch die passenden Fotos in einigen wenigen Labors noch entwickelt zu bekommen, die hochgelobten digitalen Errungenschaften allerdings doch erhebliche Probleme bei der Weiterverarbeitung bestehen.

Es wird Zeit für ein Museum. Meine letzten Geräte, die ich nicht meinen Enkeln Katarina, Jeremy, Nummer 3 oder Elias „leihweise“ für Ausflug, Schule oder Urlaub zur Verfügung gestellt habe, werde ich irgendwann einmal einmotten. Von den im Umlauf befindlichen Modellen habe ich mich gedanklich schon verabschiedet.

(aktuell im Einsatz: der Platz im Museum ist reserviert)

*Ergänzung zu den Kommentaren:

Erster Test mit Adapter für alte Canon-Objektive an Sony Alpha 7 II:

Das Fischauge zeigt sogar das Innere des Objektives :-/

Nutria

Der höchst spannende Beitrag von Karu inspiriert mich nun doch aus hessischer Sicht das noch eher friedliche Zusammenleben an der Winkelsmühle vorzustellen.

In einem kleinen Weiher in Dreieich haben sich schon vor einigen Jahren einige Nutrias angesiedelt. Die Nähe zu Menschen war niemals ein Problem. Die zutraulichen Tierchen fanden recht schnell heraus, wie sie sich zusätzliche Nahrungsquellen erschliessen können. 2017-06-30 10-41-58 - 004301.JPG

Weil Sie mittlerweile selbst vor Hunden keine Scheu mehr zeigen, wird die inzwischen zur Großfamilie angewachsene Population von uneinsichtigen Spaziergängern gefüttert.2017-06-30 10-42-04 - 004806.JPG2017-06-30 10-42-42 - 006518.JPG

(Hand ausstrecken würde genügen. Aber trotz aller niedlichen Annäherungsversuche – Nutrias werden auch Biberratte oder seltener Sumpfbiber, Schweifbiber, Schweifratte oder Coypu genannt, es sind Ratten*?)     *siehe Kommentare

Das führte so weit, dass mir bei den folgenden Aufnahmen eines der Tiere sogar an der Hose zupfte, weil ich kein Futter angeboten habe.(2017-06-30 10-44-58 - 007123.JPG

(Zielstrebig steuert die Nutria auf die vermeintliche Futterquelle zu)

Mittlerweile werden die Beschwerden der Anwohner aber lauter. Die angrenzenden Gärten sind eine beliebte Bezugsquelle für abwechslungsreiche Mahlzeiten geworden, falls der „Bring-Service“ einmal ausbleiben sollte. Zäune und sonstige Begrenzungen sind offensichtlich kein allzu großes Hindernis.2017-06-30 10-45-14 - 007729.JPG

(gerade noch im Bild: die Uferbefestigung)

Und noch ein Problem wird von Naturschützern angezeigt, die Böschungen und Uferbefestigungen sind durch die Vielzahl der Höhlen möglicher Weise gefährdet. Insofern wird wohl über eine Dezimierung nachgedacht.2017-10-18 11-52-14 - 0018.JPG

Eine Gefahr für die sonstigen Teichbewohner und Anrainer besteht angeblich nicht. Enten und sonstige Wasservögel bleiben von den Vegetariern unbehelligt.

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Einige haben sich bereits aufgemacht und sind losgezogen, dem vorbei fließenden Hengstbach folgend, die Umgebung zu erkunden. Das Vorauskommando wurde etliche Kilometer vom Familien-Domizil entfernt schon mehrfach gesichtet.2017-09-12 11-40-17 - 002441.JPG

Schauspielerisches Talent kann man den Tierchen nicht absprechen.