Qype kuscht

Dies ist der gesicherte Text meines ursprünglichen Beitrages in Qype zum Internet- und – Telefonanbieter 1 und 1.

Vierzehn Beiträge in Qype sind eigentlich genug, wenn sich zudem die Autoren so einig sind, wie zu diesem Thema. Trotzdem möchte ich meine Erfahrung mit dem Laden hier einmal zum Besten geben.

Ihr könnt ja gerne schmunzeln, aber mir war es damals wirklich nicht gleichgültig.

Im Tal der Ahnungslosen

Vor mehr als einem Jahr habe ich den Telefonanbieter gewechselt. Von der Telekom zu 1und 1. Was sich in der Werbung und ach beim “Powerseller” so toll angehört hat, entwickelte sich im Laufe von fast 4 Monaten zum Desaster. Der Telekom wollte ich eigentlich aus Kostengründen entfliehen. DSL, Telefongrundgebühren und teilweise erhebliche Minutenpreise waren die Gründe. Als “Wenigtelefonierer” waren die hohen Grundpreise die eigentliche Herausforderung. Durch den EDV-Fuzzi in der Firma kam ich auf 1&1. Dort funktionierte es zur damaligen Zeit problemlos. Sogar mit DSL 16000. Das war schon beeindruckend gegen mein lahmes T-Modell. Der Vertrag war schnell abgeschlossen und die Kündigung bei Telekom übernimmt der neue Vertragspartner ohnehin. Von der Seite sollte es eigentlich keine Probleme in der Abstimmung oder der Technik geben. Dachte ich. So weit so schlecht. Mein Hauptfehler lag offenbar darin, dass ich den Gesamten Anschluss an die Luschen in Montabaur übertragen habe. Die T-Leute haben pünktlich abgeschaltet. Was dann fehlte, war die Neuaufschaltung mit der alten Rufnummer. Das allerdings entwickelte sich zu einer Horror-Story aller erster Güte. Abgenabelt von der Außenwelt ohne Telefon, Internet und E-Mail war ich für fast 4 Monate im Funkschatten der Welt. Fast vier Monate hat es nämlich gedauert, bis sich in meiner Leitung etwas rührte. Das heißt es klingelte zwar ab und an, aber ein Gespräch kam niemals zu Stande. Ganz schön bedrückend, dass ich ziemlich genau in dieser Zeit versuchte mich zu verselbständigen. Das Telefon, das Fax und insbesondere E-Mail waren Voraussetzung, dass es überhaupt erst einmal los gehen konnte. Dem Herrgott sei Dank, dass im Hause noch Sohnemann wohnt, der dem Althergebrachten treu geblieben ist. So konnte ich wenigstens die e-mails abschicken, die an 1&1 gerichtet waren. Im Laufe der rund 4 Monate ohne direkten Kontakt wurden insgesamt 418 Nachrichten verschickt. Von mir! Antworten darauf kamen auch. Ungefähr drei!

Aufregend waren die telefonischen Exkursionen ( mit dem Handy ) in die Tiefen der computerisierten 1&1-Welt. Es grenzt an Wunder, dass die Sache mich nicht verschluckt hat. Man hat über die Abzockernummern der verschiedensten Servicestellen ausführlich Gelegenheit fremdartige Geräusche kennen zu lernen. Da gibt es zum Beispiel einen total bekifften DJ, der immer wieder behauptet, dass mein Anschluss funktioniere. Und schon jammert wieder eine indische Sita los – weil ich am Anfang der sprachgesteuerten Auskunftei gelandet bin. Viele Dutzende Male bin ich so hin und her und da und dort gewesen. Man kommt schon weit rum, wenn man versucht einen Telefoncomputer Marke 1und 1 zu überzeugen, dass man gerne einen menschlichen Kollegen vom “Ding” gesprochen hätte. Man sollte halt eine passende Portion Humor parat haben, wenn solche Sorgen drücken. Sarkasmus und schließlich gar Zynismus helfen auch. Zumindest haben das meine Kritiker so gesehen, denen ich jeweils eine Kopie des doch sehr umfangreichen elektronischen Schriftverkehrs zugeschickt habe. Auf meine Kosten haben sich doch da tatsächlich etliche Leute bestens unterhalten lassen und amüsiert. So war das alles nicht geplant. Mein Traum von der Selbständigkeit konnte ich getrost einmotten. Ohne, dass eine Erreichbarkeit gegeben ist, kann man ein solches Vorhaben nicht realisieren. Persönlicher Kontakt , zumindest aber menschlicher Kontakt, wenn es um Telephonie geht, ist halt nicht zu ersetzen. Das sollte sich auch 1&1 merken. Tun die aber nicht. Deshalb auch meine vielen Mails. Ich habe jede Nachricht mit der exakten Minutenzahl versehen, die seit der ersten Meldung “Ihre Leitung ist geschaltet und kann genutzt werden” von mir verschickt wurde. ( Excel rechnet das so hervorragend aus, dass ich diese Umrechung unbedingt weiterempfehle, wenn es um einen Überblick für verlorene Zeit mit Telefonanbietern geht ) Alleine der Aufwand was Fehlersuche ( bei mir selbst, auf meinem Rechner, in der Fritz-Box, Software + Hardware, Einstellungen u.s.w ) an Zeit verschlungen hat, kann eine Großfamilie ernähren, wenn man nur 5 Euronen die Stunde ansetzt. Es kamen immer einmal neue Gedanken ins Spiel. So könnte es die Telekom gar nicht so gerne gesehen haben, dass schon wieder einer abgesprungen ist. “Dem zeigen wir ´mal wo der DSL-Hammer hängt” könnte die Devise gewesen sein. Aber nein…. Die mussten sich auf verspätete Anforderung von 1&1 ja um die Sache kümmern. Die Westerwälder machen nämlich keinen eigenen Finger krumm. Die lassen wursteln. Und genau so war auch die Anmutung, als sich die mehrfach angekündigten Sachverständigen tatsächlich einmal blicken ließen ( obwohl ja eigentlich immer jemand zu Hause war, der halbstündlich die Leitung überprüfte, ob sich denn doch etwas getan haben könnte. Zur Beruhigung aller, die es jetzt vor Spannung nicht mehr aushalten: “Telekom ist unschuldig” sagte zumindest ein Vertreter dieser Gattung. Damit war der Status erst einmal festgestellt. Und so bliebe das auch für einige Wochen. Und täglich grüßt das Murmeltier… mit rund 10 (inzwischen) verautomatisierten E-Mails an den neuen “Geschäftspartner”. Dieser glänzte durch Ignoranz. Ha ! Da gab es ja noch den Power-Seller, der sich die Taschen mit der Provision für meinen Auftrag vollgestopft haben musste. Anruf 1 bis ca. 50 waren fruchtlos. Rückruf erfolgte zwar meistens – aber nur mit dem Zwischenbescheid, man habe noch keinen Zwischenbescheid. An Kündigung hatte ich schon längst gedacht. Pech für den, der Kleingedrucktes nicht lesen kann. Wer viel Zeit hat und eine Brille sei Eigen nennt,  ist klar im Vorteil. Denn so ein Jurastudium sollte man schon absolviert haben, bevor man sich auf Streitereien mit privaten Telefonanbietern einlässt. Und da gibt es keine Ausnahme.Auch wenn die vollmundige Werbung sagt, daß Vertrag ja von Vertragen kommt.

Wenn Probleme auftreten, dann aber richtig! Zwischendurch muß hier schon einmal eine Warnung ausgegeben werden. Wenn Sie sich völlig von der Telekom trennen, gelangt auch Ihre angestammte Rufnummer unter die Räder. Bei mir waren fast 50 Jahre Erreichbarkeit unter der gleichen Nummer in Gefahr. Also nur, wenn Sie im Falle eines Falles viel Zeit haben, die alte Nummer zurückzuklagen, wenn es mit dem Privatanbieter nicht mehr weiter geht. Vielleicht sollte ich die Sache doch stark verkürzt darstellen: Nach fast 4 Monaten regte sich bei mir das Telefon nach gefühlten 4 Jahren Enthaltsamkeit. Es kam auch ein ziemlich einseitiges Gespräch zu Stande. Völlig sprachlos nickte ich ins Telefon. Das Sprechen fiel mir – mangels Training – schon recht schwer. All dies ist nun schon lange her und fast vergessen. Alleine ein dicker Ordner im PC erinnert mich an den Schwank.

Heute nun geht es um ein Upgrade von DSL 2000 auf 6000 mit Handyflat ( zu null Euronen ) für´s gleiche Geld. Das ist laut Internet problemlos möglich. Antrag gestellt und Absage erhalten. Später dann Antrag gestellt und Absage erhalten. Technische Probleme seien der Grund. Entschuldigen Sie bitte den jetzt übernommenen Telegrammstil Die Geschichte läuft nämlich erst seit 5 Monaten. Für einen ausführlichen Bericht ist noch nicht genügend passiert. Man lernt ja schließlich dazu und lasst es ruhig angehen. Irgendwann wird sich der Vorgang beschleunigen und ich kann gerne weiter berichten, wie das so weiter gegangen ist.

Schaumermal.

Da Qype mit der Löschung des Beitrages gedroht hat, werde ich meine Aktivitäten dort wohl -oder eher übel- einstellen. Eine solche Lügerei ist nichts für Uffniks!

Es wäre nachzuvollziehen, wenn persönliche Diffamierungen oder Unwahrheiten zu lesen wären. Aber das Gegenteil ist der Fall . Man kann die 4 Monate währende Apokalypse in Einzelheiten -ohne eine Buch zu verfassen- gar nicht in einem solchen Forum breittreten.

Zu Hülfe…


(Parken ist halt doch reine Glückssache! !)
Ich hätte da gerne mal ein Problem.
Vielleicht ist ja jemand so clever, mir helfen zu können.

Seit ein paar Tagen habe ich ein vermeintlich hervorragendes Optimierungsprogramm im Einsatz. Es hat mir erheblich dabei geholfen, die im Laufe der Zeit entstandene Unordnung zumindest einigermaßen beherrschbar zu machen. Die Kiste läuft wieder, wie sie eigentlich sollte. Deutlich schneller in den Ladeprozessen und Such-Optionen. Andere Vorteile sind zwar sicher auch noch da, aber nicht spürbar – höchstens messbar.

So weit so gut. Nun wollte ich wieder einmal einige Fotos hier hochladen. Pustekuchen. Der Button reagiert nicht . Tot! Wenn ich jedoch rechts klicke, kann ich die Verknüpfung in einem neuen Tab oder Fenster öffnen. Da funktioniert auch das hochladen. Nur weiß ich leider nicht, wo die Fotos hin verschwinden. Nirwana is everywhere.
Ausßerdem streikt im angefangenen Beitrag noch immer der „Klick“ um überhaupt an Dateien (gleich welcher Art) heranzukommen.

Bei dem verwendeten Programm handelt es sich um :
„IObit\Advanced SystemCare 4\ASC.exe“ und
„IObit\Advanced SystemCare 4\ASC.exe“ /quickcare“

Kann mir vielleicht jemand sagen, welche Einstellung durch das Programm verändert werden, daß die Beitragsbearbeiten im Blog nicht mehr einwandfrei funktioniert??
Das Problem ist vielleicht auch, daß Systemwiederherstellungen auch nicht mehr durchgeführt werden.

HÜLFE ! Bitte.

von Uffnik Veröffentlicht in Allgemein

Nur Krähen hacken einander die Augen nicht aus.

Zwischen Krähe und Bussard sieht das völlig anders aus.

Der junge Bussard ließ sich von der Thermik in die Höhe tragen und beobachtete sein Revier auf das Genaueste.

Sein Revier? Das scheint noch nicht endgültig entschieden. Da erdreistet sich doch tatsächlich eine Krähe, ihm das Jagen zu verbieten. Der schwarze Flugkünstler „schlich“ sich unbemerkt an und kam dann, von oben herab, dem Bussard erstaunlich schnell näher. Der Vergleich mit einem Warbird drängt sich auf. Die Krähe kam aus der Sonne hernieder. Sehr spät bemerkte der Greifvogel die Attacke und mußte tief in die Trickkiste langen, um nicht getroffen zu werden.

Sogar Rückenflug mußte der Gejagte aufbieten, um sich zu verteidigen.

Spannend, was sich da, leider sehr weit entfernt und dazu noch hoch oben, in den Lüften abspielte.  Der Bussard zog dieses Mal den Kürzeren und von dannen. Die Krähe aber triumphierte und war zumindest heute als Sieger aus dem Luftkampf hervorgegangen.