Veronika der Spargel wächst.

Von einem der großen Lebensmittel-Konzerne wurden am 14. oder 15. Februar Spargel angeboten.

Sozusagen erntefrisch auf den Tisch. Bestimmt sind die biologisch absout unbedenklich, CO2-neutral , aus biologischem Anbau, alles nachhaltig, fair gehandelt, .., ..

Hatte ich erwähnt, dass das Edelgemüse aus Peru kommt?

Die Ruhe vor dem Sturm

Warnungen vor einem heftigen Sturm schon 3 Tage im Voraus. Das hat gewiß geholfen den ein- oder anderen Schaden zu vermeiden. An vielen exponierten Stellen war dann auch gesteigerte Aktivität festzustellen. Keine Hektik, aber planvolles Sichern. So blieben die Schäden durch „Sabine“, zumidest hier in der Region auch im überschaubaren Rahmen.

Vor dem Sturm wollte ich unbedingt die derzeit wegen Renovierungsarbeiten gesperrte Burg Breuberg bei Höchst im Odenwlad besuchen.

In der Burg ist heute eine Jugendherberge untergebracht. Was derzeit im Inneren der Burg renoviert wird, bleibt mir verborgen.

Nachmittag, Kaiserwetter und keine Besucher? Das Angebot war einmalig.
Der Innhof ist für gewöhnlich sehr stark frequentiert.
Die Februar-Sonne hatte am Freitag sehr leichtes Spiel.
Leider kann hier die 360° Aufnahme nicht widergegeben werden. Ich habe sie ´mal „aufgeklappt.“
Die Geschichte derBurg ist gewaltig und lässt sich mit knappen Worten kaum zusammenfassen. Deshalb verweise ich diesbezüglich gerne auf die Wikipedia-Seitenhttps://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Breuberg#Geschichte_der_Burg
Auf den meisten Fotos ist zu erkennen, dass die Hänge, die die Burg umrunden, jegliches Grünzeug vermissen lassen. Es gibt, wenn ich meinen eigenen Fotos aus der Vergangenheit trauen darf, keinen Grund zum Wehklagen. Etwas Krüppelwuchs, einige alte Obsbaume und jede Menge Wildwuchs. Das schafft die Natur bis zum Sommer ganz gewiss wieder.
Das Gemäuer ist erstaunlich gut erhalten. Aus der Vogelperspeltive allerdings ist auch zu erkennen, dass etliche Ranken, Buschwerk und kleine Bäume bereits angreifen, um sich die beste Startposition zu sichern. Im Zuge der Renovierungsarebeiten kommt das vielleicht auch noch an die Reihe.

Dezember-flight

Fliegen im Dezember hat eigene Gesetze. Schlechtes Wetter, kurze Tage, niedrige Temperaturen und nur selten gute Lichtverhätnisse schränken die Möglichkeiten für gute Fotos oder Viedeos doch stark ein.
Eigentlich sollte es eine Zeitraffer-Aufnahme von den schnell ziehenden, interessanten Wolken werden. Aber schon nach weniger als 10 Minuten meinte der Akku, dass die Restkapazität nur noch bei mageren 25 % liegt. Das sind geschätzte 3 bis 4 Minuten sichere Flugzeit ohne Schnickschnack. Um ein kurzes Video von 15 Sekunden Abspieldauer zu erhalten, benötigt man alle 2 Sekunden ein Einzelbild. Das ergibt eine Ausbeute von 30 Bilder pro Minute Aufnahmezeit = Flugzeit. Im unteren Qualitäts-Level werden 25 Bilder pro Sekunde als Video verabeitet.

25Bilder x 15 Sekunden = 375 Fotos ergeben also 15 Sekunden fertiges Video. Und wenn das Video die Wirkung aus fließender Bewegung generieren soll, müssen es erfahrungsgemäß auch schon die 15 Sekunden sein.

Also Vorhaben abbrechen und zurück zur Startposition….. Die atomatische Route führte über eine selten genutzte Ecke des Modellflugplatzes und fremdländische Besucher. Für eine kurze Unterbrechnung des Rückfluges reichte die verbleibende Restzeit gerade noch aus.

( Oder direkt über Vollbild in YouTube ansehen )

Nach der kurzen Unterbrechung des Rückfluges kam auch schon die Akku-Warnung und dann die automatische Landung auf dem exakten Startpunkt.

Herbst im vorderen Odenwald

Die Erhebung im Zentrum des Bildes ist der Otzberg. Zuoberst hat sich dort -wahrscheinlich Ende des 12. oder zu Beginn des 13. Jahrhunderts- der Abt Marquard I. von Fulda ein gut sichtbares Zeichen seines Einflusses gegönnt.
Das nördliche „Vorland“ ist als leicht hügelig eingestuft, wie man es häufig auch bei anderen Mittelgebirgen vorfindet.
nach Westen hin erhebt sich ein Höhenzug, der schließlich ziemlich abrupt vor der Rhein-Ebene, an der Bergstraße, endet.
Die Veste Otzberg.
Die Heydenmühle ist eine mildtätige Stiftung Lebensgemeinschaft für Menschen mit geistiger Behinderung
Faszination Landstraße
Lange Schatten begleiten la strada schon um die Mittagszeit
Automatischer Rückflug zum Startpunkt.

2018

zumindest bei deutschen Weinen ein Ausnahme-Jahrgang. Was bei der allgemeinen Landwirtschaft zu erheblichen Problemen geführt hat, verkehrt sich bei Winzern und Weinbauern ins Gegenteil. Hier gibt es zufriedene bis verzückte Gesichter. In Menge und Qualität gibt es überhaupt nichts zu meckern. Und wenn, dann auf recht hohem Niveau!

Der 2019er ist in Vorbereitung

Eher durch Zufall gerieten wir am 19. Mai 2019 in Kiedrich im wunderschönen Rheingau in die Feierlichkeiten des „Riesling-Festes“.

Feste rund um den Wein kenne ich eher aus dem Sommer und in den „Anbaugebieten“ natürlich auch im Herbst.

Manche nennen es auch „Fest der Kenner und Genießer“. Man wird schnell von der lockeren Athmosphäre vereinnahmt. Schlückchenweise bewegt man sich durch die Vielfalt, bis ein Favorit gefunden ist.

Bevor es dazu kommt, sollten wir uns alte Steine – nicht junge Weine – ansehen.
Weingüter unterschiedlichster Größe und Bedeutung säumen den Weg durch den Rheingau
Es gibt nicht nur Reben im Rheingau.
Hier hofft man auf eine erneute Rekord-Lese

Respekt den Kiedrichern. So früh im Jahr habe ich noch kein Weinfest miterlebt.

Prinzip Hoffnung

Das Thema nervt. Schon 2 oder 3 Jahre beherbergt mein Garten eine üppige Population Blattläuse. Zu erst betroffen, bzw zu erst bemerkt habe ich sie in dieser Saison am Geißblatt. Aber auch an den Rohrkolben und anderen Wasserplanzen im und am Teich sind die ersten Pünktchen oder gar Gruppierungen zu sehen.

Das wuchs seither in prachtvoller Entfaltung an der schattigen Wand der Garage. Seit einigen Jahren jedoch schaffen es die sonst so wundervollen Blüten nicht durch den Mai. Durch die Sauger sind die Blätter und vor allem die Blütenstände schon im sehr frühen Stadium davon betroffen.

Die bekannten Hausmittelchen, wie Spülmittel oder Brennnessellauge haben versagt. Schon wenige Tage nach der Behandlung waren sie wieder da. Auch durch vorsichtigen Umgang mit der Chemie war der Erfolg nur bedingt festzustellen. Zu schwach dosiert reicht es für einige Wochen, zu stark dosiert kann es problematisch für die Planze werden. Ich erinnere mich an einen Beitrag des verehrten Kollegen Philipp Elph , der von einem Besuch im Klostergarten zu Seligenstadt berichtete, bei dem er eine umweltfreundliche Lösung für das Problem um den Buchsbaumzünsler entdeckte. Meine Idee war, dass neben einem Besuch bei schönem Wetter und der wunderbaren Umgebung des Klostgergartens auch noch ein Nutzen zur Schädlingsbekämpfung zu generieren sei.

Auf nach Seligenstadt. Das rentiert sich immer. Die Basilika wirft mächtige Schatten.
Die großen, früh blühenden Tulpen sind längst verschwunden. Salat ziert nun etliche Flächen.

Falsch gedacht. Auch die Gärtner, die den Garten des ehemaligen Klosters hegen und pflegen, haben ein Problem mit den Schädlingen. Die Marienkäfer feiern fröhliche Feste und bemühen sich nebenbei die Population der Sauger klein zu halten. Das ist sicher ökologisch, aber eine langwierige Angelegenheit, die Geduld erfordert. In der Nachbarschaft der Basilika St. Marcellinus und Petrus gibt es Hoffnung auf ein gutes Ende für die betroffenen Obsbäume.

Es gibt viel zu tun. Packen wir´s an.
Ein paar Farbklekse mehr, wären schön.
Obstbäume säumen die Wege. Birnen und Äpfel machen den Grpßteil des Bestandes aus.
Aber so richtig gesund sehen die auch nicht aus.
Immer wieder eine Inspiration: der Kräutergarten
Auch wenn es bei unserem heutigen Besuch an wirklichen Höhenpunkten mangelte, die gesamte Anlage fasziniert.

Nach einem kurzen Besuch (obligatorisch) der kühlen Kirche, wartet eine ganz andere Art der Abkühlung auf uns: Das angeblich beste Speiseeis der Region. In der großen Maingasse – nicht zu verfehlen.

2 Kugeln auf die Waffel, dann ein Stück den Main entlang
Zurück geht es dann durch die bekannte Altstadt zum Parkplatz. Auch wer schon oft hier war, findet Ecken und Winkel mit neuen Perspektiven.

Ach ja, die Blattläuse! Ich habe sie nicht vergessen. Sobald die bestellten Larven des Marienkäfers eingetroffen sind, geht´s rund! (Prinzip Hoffnung)

Zurück in die Steinzeit

Archäologie heißt suchen und finden. Beweise liegen schon lange vor. Bereits Anfang des letzten Jahrhunderts werden die Artefakte auch einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert. Seit 1922 exsitiert ein Verein, der in Unteruhldingen

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist 35731467kf.jpg.

die frühgeschichtliche Epoche der Menschheit einer breiten Öffentlichkeit zugängig macht. Es war ein langer Weg bis zum heutigen Pfahldorf. Es hat sich gelohnt.

Eines unserer fest eingeplanten Besuchsziele während des kurzen Urlaubs am Bodensee war u.a. auch das Pfahldorf in Uhldingen. Schon einige TV-Sendungen hatte ich mir diesbezüglich angesehen. Mit mehr Info wuchs dann auch das Interesse. Einen der wenigen schönen Tage hatten wir ausgewählt, um uns die Pfahlbauten live anzusehen.

Man wird in einer Gruppe durch einen sehr kompetenten Führer in Empfang genommen. Dann geht es los. Zunächst gilt es die virtuelle Steinzeit zu durchschreiten. Das findet in einer Art Multi-Media-Box statt.

Nach dieser sehenswerten Einführung öffnet sich die Tür zur realen Welt der Steinzeit.

Über 7 Brücken muss man geh´n. Nicht jedem Besucher vermittelt das ein Gefühl von Sicherheit und Zuverlässigkeit.
Der Zahn der Zeit nagt auch im Museums-Dorf heftig an den in den Schlick des Bodensees eingelassenen Pfähle. Alles wurde realistisch -ohne heutige Chemie oder Technik- nachgebaut. Die Haltbarkeit ist daher eingeschränkt. Familie Feuerstein hatte daher in ihrem Leben nicht nur eine dieser Villen mit Seeblick.
Durchdacht und mit viel knoff-hoff umgesetzt.
Die angewandten Techniken des Bauens sind perfektioniert an die Möglichkeiten angepasst.
So wie hier : der Vorläufer eines Sicherheits-Schlosses
Über den Steg gelangt man in die Bronzezeit. So einfach ist das.
Beieindruckend auch, welche Ideen bei Werkzeugen und Hilfsmittel eingesetzt wurden. Sogar Klebstoffe waren bekannt und gebräuchlich.
Gut-nachbarliche Beziehen waren Voraussetzung für das Dorfleben. Viele gemeinsame Bauten (z.B. Versammlungshaus, Lager, Backhaus…..) waren ebenfalls in das Dorf integriert.
Wie schon erwähnt, war die Haltbarkeit einer solchen Siedlung begrenzt. War der Verfall nicht mehr zu stoppen, wurde das Dorf aufgegeben und man zog mit Kind und Kegel weiter. Am Ufer entlang, um eine neue geeignete Stelle für eine Neuansiedlung zu finden.
Die Pfähle für Gebäude, Brücken, Palisaden waren bis zu drei Meter tief in den Schlick „eingedreht“. Einrammen hätte den Untergrund verdichtet und nach einigen Dezimetern wäre es vorbei gewesen. Man drehte also die Stämme und mit wippen oder schaukeln verschaffte man sich wieder Bewegungsfreiheit, wenn der Stamm sich nicht mehr drehen ließ.
Kontrastprogramm
realistische Szenerie. Man sollte darauf vorbereitet sein, wenn man den finsteren Raum betritt.
Der Tod gehörte auch in der Bronzezeit zum Leben. Grabbeigaben belegen spirituelle Bräuche.
Nahrungsbeschaffung war wohl auch innerhalb des Dorfes kein allzu großes Problem.
Das ist Uhldi . Nach dem Vorbild aus dem Ötztal, mit Kosenamen versehen.
Diese Aufnahme entstand 2 Tage nach unserem Besuch. Wir kamen gerade noch vor dem Wolkenbruch von der Blumeninsel Mainau zurück.

Ein Besuch des Pfahlbau-Museums erfordert Zeit. Deutlich mehr Zeit, als wir uns das vorgestellt und eingeplant hatten. Ein hochinteressantes Kapitel der menschlichen Entwicklungsgeschichte, wird hier lebendig und nachvollziehbar. Sollten wir noch einmal die Chance zu einem Besuch haben, nehmen wir diese bestimmt sehr gerne noch einmnal wahr.

hier geht´s zu den Pfahlbauten

Erst die Biene……

“Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.”

Diese Behauptung wird Albert Einstein zugeschrieben. Und er hatte damit wohl auch recht. Würden sonst in Asien Kolonnen von menschlichen „Bestäubern“ z.B. in China in den Bäumen hocken und Blüten betupfen?

Ich mag Bienen. Nicht nur, dass Sie ein dankbares Motiv für meine Fotos sind, auch ihre Honig-Produktion ist fast unverzichtbar. Was wäre mein Müsli ohne den Löffel Honig?


Das alles aber wird getoppt vom Ergebnis ihrer Bestäubung auf den Wiesen und Feldern. In einem extrem kurzen Leben ( nur ca 35 Tage ) Schafft eine Sommer-Biene die Bestäubung ungefähr 6.000 bis maximal 9.000 Blüten. Pro Tag !

Leider sind in den letzten Jahren viele Bienenvölker bereits verschwunden. Der Mensch arbeitet mit Nachdruck an der Zerstörung der Lebensgrundlage. Auch seiner eigenen. Bei den Ersten, die das zu spüren bekommen, waren auch die Bienen. ( und natürlich auch andere Insekten-Arten ) Damit all dies nicht nicht zu einem abrupten Ende der Ära „Nutz-Insekten“ führt, haben in Bayern viele Menschen ein Volksbegehren in Gang gesetzt. 950.000 Stimmen wären erforderlich, damit sich nun auch die Politik bewegt. Sage und schreibe 1,7 Millionen sind es tatsächlich geworden. Respekt, sog i. Dagegen konnte niemand sein. Eher nur gleichgültig. Nun ist die Politik mit handeln dran.

Schaumermal, was die Verantwortlichen nun aus einem Volksbegehren machen. Ein Freistaat gegen das Artensterben wäre vielleicht ein Plan.