Veronika der Spargel wächst.

Von einem der großen Lebensmittel-Konzerne wurden am 14. oder 15. Februar Spargel angeboten.

Sozusagen erntefrisch auf den Tisch. Bestimmt sind die biologisch absout unbedenklich, CO2-neutral , aus biologischem Anbau, alles nachhaltig, fair gehandelt, .., ..

Hatte ich erwähnt, dass das Edelgemüse aus Peru kommt?

Point Alpha (2)

Nur ca. 5 Minuten zu Fuß vom ehemaligen Lager entfernt, wurde ein auffälliges Museum errichtet.  Hier wird primär das Thema Freiheit abgehandelt.

Dabei beschränkt man sich nicht nur auf die deutsche Geschichte und versucht Parallelen aufzuzeigen.

Schade, dass diese Einsicht unter dem aktuellen Oberbefehlshaber nicht durchsetzen konnte.

Und vor der Tür? Der exakte Grenzverlauf  wurde hier erhalten. Die Skulpturen sind beim Spaziergang ständige Erinnerung an Gewaltherrschaft und begangenes Unrecht.

Ein Besuch, der bleibende Eindrücke beschert.

 

Spendenautomat

Durst fängt zwischen den Ohren an. Je näher Ich dem Ziel meiner Reise kam, desto wilder wurde das Verlangen nach einer überteuerten Mass. Vielleicht klappt es ja auch noch mit einem Wiesenhendel.

Endlich. „Minga“ war erreicht. Arbeit erledigt! Das große Fest auf der Wiesn wartet.  Jetzt nur cool bleiben. Am schnellsten geht’s mit der Tram und dann die U4 oder 5 ab Stachus.
Speziell für Nostalgiefans hat man die Wagen der sagenhaften Linie 8 aus dem Museum geholt und wieder auf die Menschheit losgelassen.

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Zeit für ein Ticket hatte ich nicht mehr. Voller Ungeduld klimperte der Fahrer schon mit der einsilbigen Glocke. Nix wir rein. „Bing“ – der Wagen war besetzt und rollt rumpelnd durch die Stadt.  Gleich eine scharfe Kurve. Ich klammerte mich krampfhaft irgendwo fest. „Oh, Entschuldigung…“. „Iss scho recht….!“

Die Fliehkraft war ganz enorm. Als sich die Situation normalisierte, ging ich zum Ticketautomaten um ein Billett zu lösen. mvg1.jpeg

Passend € 2,60 klimperten hinein. Beim letzten Zehnerle kam mir das 2-Euro-Stück wieder entgegen. Nochmal nachfüttern. Die Kiste spuckte die 50 Cent aus und behielt den Rest. Kein Fahrschein, kein Geld zurück. Nach Rückfrage beim Fahrer wurde mir erklärt, dass es keine Spendenaktion gäbe und das auch nicht der richtige Apparat dazu, gesetzt den Fall, es wäre doch eine Spende.
Ich sollte mir doch die Nummer merken und telefonieren. Es war also doch eher eine Spende, oder sollte ich -nur um den Fahrpreis wieder zu erlangen vielleicht noch einen Tag Aufenthalt anhängen? Nach reiflicher Überlegung verwarf ich diese Verlockung und beobachtete statt dessen das weitere bunte Geschehen am Kassenautomat. Die Dame, die kurz nach mir ihr Glück versuchte, glaubte sicher, sie sei in eine Spielhölle eingesteigen. Schon beim Einwurf ihrer zweiten Münze spuckte die Kiste den Jackpot aus. Meine 2-€uro- Münze. Ich glaubte ein Grinsen bei ihr festgestellt zu haben.

Der Fahrer hatte ob der laufenden Belästigungen die Faxen nun aber doch dick und versah den Münzeinwurf des armlosen Banditen mit einem kräftigen Klebestreifen. mvg4.jpeg

So rumpelte die Tram weiter bis zum Stachus. Meine fotografischen Beweise hielt ich für auskömmlich, um den eventuellen Kontrollettis den Nachweis für meine Zahlungsbereitschaft liefern zu können. Unbehelligt, aber völlig dehydriert erreichte ich mein Ziel :

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Nach der zweiten oder dritten Mass waren die Spende und die Schwarzfahrt vergessen.

Noch mehr Überwachung

Der Parkplatz an der Autobahn A-9 mit ca. 30 Kameras überwacht.

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Na gut.

Aber nun auch noch das Pinkolatorium??

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Da geht mir ganz allmählich der Humor zur Neige, lieber BND, CIA, NSA….. Oder wie die ganzen Spanner sich schimpfen.

Hat’s denn wenigstens gefallen, was ihr zu sehen bekamt?

gestern besonders starke Erdrotation

Aus Wikipedia:

Bei horizontalen Bewegungen auf der Erde hat die Corioliskraft eine horizontale und eine vertikale Komponente.

Die vertikale Komponente ist klein gegenüber der Schwerkraft. Ein am Äquator mit Schallgeschwindigkeit nach Osten fliegendes Flugzeug wird beispielsweise durch die Vertikalkomponente der Corioliskraft um annähernd ein Tausendstel seines Gewichts leichter – fliegt es nach Westen, wird es entsprechend schwerer. Die vertikale Komponente der Corioliskraft auf der Erde spielt in der Praxis nur als Korrekturglied bei Präzisionsmessungen des Erdschwerefeldes eine Rolle.

Auf der Erde bezeichnet man daher meist die horizontale Komponente als „die Corioliskraft“. Die horizontale Komponente zieht den bewegten Beobachter auf der Nordhalbkugel nach rechts und auf der Südhalbkugel nach links, und zwar umso stärker, je näher er sich an den Polen befindet. Bei Bewegungen am Äquator ist die horizontale Komponente der Corioliskraft Null. Der Betrag der horizontalen Komponente hängt nicht von der Richtung der Bewegung ab. Bei einer Nord-Süd-Bewegung wirkt exakt die gleiche horizontale Komponente der Corioliskraft wie bei einer Ost-West-Bewegung.

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Die Corioliskraft hat wesentlichen Einfluss auf die Formen der großräumigen Bewegungen in der Atmosphäre und im Ozean. Erstmals theoretisch berücksichtigt wurde sie diesbezüglich in der von Laplace (1778) aufgestellten Gezeitentheorie. Der durch die Corioliskraft modifizierte Einfluss des Windes auf Meeresströmungen, der auf der Nordhalbkugel zu einer Rechtsablenkung führt, wurde um 1905 von Vagn Walfrid Ekman erklärt und wird durch den Ekman-Transport (siehe auch Korkenzieherströmung) beschrieben. Der Einfluss der Corioliskraft auf Bewegungen etwa im Meer und in der Atmosphäre wird durch die dimensionslose Rossby-Zahl charakterisiert. Je kleiner diese ist, umso mehr Einfluss hat die Corioliskraft auf die Bewegung.

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Alex, bitte!

Guten Tag, zum Alex, bitte. So begrüßte ich den Taxifahrer, der mich beim Kunden abholte.

Vor dem Rückflug, hatten die Götter den Hunger erfunden. Der restliche Sonntagskuchen vom ersten und einzigen Frühstück wollte partout nicht lange anhalten. Schon seit Stunden plagte mich ein bodenloses Loch in der Magengegend. Deshalb auch zum Alexanderplatz. Dort hatte ich letzte Woche den schon fast fertiggestellten Weihnachtsmarkt entdeckt. Da gibt´s mit Sicherheit genügend Füllstoff.

Schon die Fahrt mit dem Integrations-‚Chauffeur war ein reines Vergnügen. Er fuhr vom östlichsten Osten Berlins mit einem recht markanten Fahrstil Richtung Downtown. Er benutzte das Binärgas. ( Es gibt lediglich  NULL und EINS. ) Ich bin sicher kein zaghafter Autofahrer, aber das war wirklich eine Vorstellung, die man nicht versäumt haben sollte. Ein vorsichtiger Blick auf die Nadel zeigte teilweise bis zur 100er -Marke. Allerdings nur bis zur nächsten Ampel. Die zeigte aus einleuchtenden Gründen ROT. Es nutzte dann die Binärbremse. Logisch – oder? Und unterhaltsam war er auch. Mit rackiger (rauchzart) Stimme und neudeutschem Akzent versuchte er Konversation zu machen. Es hätte sich besser mit der riesigen Ikone unterhalten, die er auf dem Armaturenbrett angetackert hatte.  Meine rumänischen Sprachkenntnisse, ich muß es gestehen, sind leider nicht so perfekt, wie es eine Taxifahrt in Berlin voraussetzt. Auch mein Tinnitus verhinderte tiefschürfende Antworten, weil die wenigen verständlichen Worte, die es bis an mein Ohr schafften, vom Pfeifton des Teekessels niedergemacht wurden. Apropos Tee – Ein Jagertee wäre auch eine Idee…..
Kurz vorm Ziel, an einer roten Ampel (!) hampelte ein Mann auf der Fahrbahn herum. Man muß Taxidriver sein, um die rudernde Armbewegung richtig zu deuten. Der arme Kerl suchte ein Taxi. Frage vom Piloten, ob ich Einwände hätte, die „Person“ mitzunehmen. Erst jetzt kam der Blutdruck wieder in die Region, die ein halbwegs rationales Denken zuläßt. Ich nickte. Und schon riß der Kerl am Steuer die Beifahrertür auf und brüllte auf den Unwissenden ein, daß er mitfahren könne. Der wiederum stürmte auf die hintere Sitzreihe zu und war recht erstaunt, daß da ein Uffnik saß, der sämtliche Griffe mit stahlharter Faust umschlossen hielt. Man will ja schließlich nicht das binäre Gleichgewicht verlieren. Die Ampel wurde grün und irgendwie schaffte „die Person“ den Einstieg dann doch noch. Und schon ging es im gewohnten Fahrstil die restlichen 200 Meter weiter. Mit kurzem, aber durchdringendem Pfiff blieb die Droschke stehen. „Sie brauchen sicher eine Quittung“ wurde ich schon während der Fahrt gefragt 😉 – ein Schelm, wer böses denkt. Die Quittung war schon lange fertig, bevor das Ziel erreicht war. Was es kosten durfte, war mir allerdings von etlichen vorangegangenen Besuchen bekannt. Die Rotphasen der unzähligen Ampeln nutze er für die Schätzung und den Schreibkram.

Ich war doch recht froh, daß das Frühstück nicht so lange angehalten hatte. So ein digitaler Taxi-Trip braucht einen leeren Magen.

Zu Füßen des roten Rathauses breitet sich einer der Weihnachtsmärkte aus.

Vor Einbruch der Dunkelheit übt ein solcher Auflauf nicht den geringsten Magnetismus aus. Es sei denn, man hat Hunger. Das Getümmel war – kurz nach der Eröffnung- noch recht überschaubar. Keiner, der Zuckerwatte auf der Jacke verteilt, niemand, der Glühwein überkippt oder Jagertee verstolpert. So führte mich mein Weg auch von handwerklich geprägten Ständen

über eine Fischräucherei

dann doch erst einmal zum Glühwein. Am ersten Stand war er, glaube ich, am leckersten.

Durst ist bekanntlich schlimmer als Heimweh. So kam auch der Hunger erst an zweiter Stelle wieder zum Vorschein. Nach dem Aperitif mußte es etwas Handfestes sein. Was liegt näher, als dem laut schwelenden Streit um die beste Curry-Wurst Deutschland einmal eine  persönliche Richtung zu verpassen. Meinen letzten Favoriten hatte ich mit Freund Malte in Hamburg bei einer Neueröffnung entdeckt.

Sehr lange mußte ich nicht suchen. Echte zeichnen sich dadurch aus, daß sie ohne Pelle daherkommen. Nicht einfach eine Bratwurt zerkleinern und ein büschen Krams drauf. Nee, so muß Curry-Wurst:

 

Was soll ich sagen, das war einfach prima. Oder war es nur der überdimensionale Hunger, der es hinunter trieb? Wie dem auch sei, scharf war´s allemal. Da hilft sicher ein Glühwein.

Mir ging es wieder gut. Allerdings begann sich die Welt zu drehen. Grell und bunt

hier war ich doch schon ´mal…

Ein Vorteil von Glühwein ist, daß man mit etwas Übung selbst Radiowellen wahrnehmen kann. Fernsehen ist schon etwas schwieriger. Aber hier läuft gerade „Schlechte Zeiten, schlechte Zeiten…“

Weiter führt der Weg über den Weihnachtsbasar.

Das Kreiseln wollte kein Ende nehmen. Das sagte sich sicher auch das kleine Pony, daß ohne Kommando hinter den anderen anderen her rannte.

Santa hatte sich gerade mal eine Pause gegönnt, ich glaube, ich habe ihn beim Glühwein gesehen. Sein Gefährt parkte er aber noch vorschriftsmäßig, bevor der Durscht ihn übermannte.

Als mich dann zum vierten Mal das galoppierende Schwein überholte und mir auch noch hämisch grinsend die Zunge herausstreckte, wußte ich, daß es Zeit wurde zu gehen. Meine Begeisterung für Weihnachtsmärkte hält sich in Grenzen. Aber ich habe ja auch noch 4 Wochen Zeit ein Fan zu werden.

Berliner Gebummel

Die Botschaft Anfang November war eindeutig. Steig aus und loof ma wieda.
Es waren waren noch einige Stündchen bis zum Rückflug. Keine Chance über die Warteliste vielleicht doch noch eine frühere Maschine zu bekommen. Aber wer will das schon ernsthaft? Bei fast makellosem Wetter in der Hauptstadt, wenn auch gefühlten Minusgraden. Mit der Halbtageskarte der Verkehrs betriebe für ganz Berlin ist es ein Vergnügen die touristischen Orte der Begierde zu besuchen. Keine Parkplatzsuche und -besonders wichtig- kein Stau durch die zahllosen Baustellen. Der Bauboom scheint ungebrochen zu sein. Zumindest entsteht der Eindruck bei oberflächlicher Betrachtung des Besuchers. So ging es auch schon los, als ich nach einer U-Bahn und S-Bahnfahrt am „ALEX“ das Licht der Welt erblickte. Es was eher ein Blinzeln in die schon tief stehende Sonne.

Der Weg führt mich unweigerlich Richtung Fernsehturm.  Ja klar, drumherum eine einzige Baustelle! Was nicht mindestens 15 Meter in die Höhe ragte, war hinter Büro- und Material-Containern oder Bauzäunen verschwunden.

Alles was sich um den Fernsehturm drängt und kuschelt, war von Abriß, Modernisierung, Sanierung oder Umgestaltung geschädigt und stand dem neugierigen Auge des Betrachters nicht zu Verfügung. Baustellen gibt´s auch in Frankfurt, dafür muß ich nicht bis nach Berlin.

Ein Blick auf die Turmuhr des Berliner Rathauses zeigt, daß nicht mehr allzu viele Sonnenstunden für diesen Tag zu erwarten sind. So führt mich mein weg auch weiter in den gegenüberliegenden Park. Eigentlich nur um das Rathaus auch aus anderer Perspektive abzupixeln. Irgendwie war ich dann aber doch etwas abgelenkt.

Einige Schönheiten aus Südamerika standen und posierten hier für Ihre Herkunftsländer. Besonders det Frolleinschen aus Panama war recht zutraulich.

Für ihre private Einladung an den jungen Mann aus einer kleinen Gruppe, erhielt sie allerdings eine Absage. Was soll der auch um diese Zeit in Panama?

Ach ja, das Rathaus. Mal von der Vorderseite? So wird klar, warum es auch das rote Rathaus genannt wird. Mit politischen Richtungen hat das dann doch nichts zu tun.

Auf die Wiedergabe der Vorbereitung für einen der ungezählten künftigen Weihnachtsmärkte wird verzichtet. Deutlich interessanten erschien mir dagegen die Ausgestaltung des Parks in Richtung St. Marien Kirche.

Die „Särge“ aus Edelstahl-Riffelblech hinterließen bei mir einen eher fragwürdigen Eindruck. Von den dort „Ansässigen“ konnte mir keiner Auskunft geben, was die Blechkisten bedeuten. Ich weiß, ich habe enorme Defizite in Sachen Kultur.

Mein eigentliches Ziel war von dieser Position aus schon zu sehen. Der Dom war nur noch ein paar Querstraßen entfernt.

Nicht jedoch ohne einen Blick zurück. Glaube und Technik.

 

Die obligatorischen Verkaufsstände für „Andenken und Schräges aus Berlin“ stehen an jeder Ecke. Vor dem Dom kann man das wörtlich nehmen.

  

Über mein inzwischen erreichtes Tagesziel möchte ich gerne an anderer Stelle berichten. Es träfen zwei Welten aufeinander, die nicht mit dem schrillen Berlin zusammengehen. 

Zeitsprung: Als ich vor die wuchtige Tür des Domes trat, waren die Sonnenstrahlen schon auf dem Rückzug. Nur noch die oberen Etagen kamen noch in den Genuß des wunderbaren Lichtes. Eine richtige Erleuchtung.

Chemtrail oder doch nur Kondensmilchstreifen

Der Himmel heute uber Dreieich war strahlend blau. Kein Wölkchen war zu sehen. Ein würder Abgang für den Oktober. Die schon tief stehende Sonne verteilet nicht nur ein wunderbar angenehmes Licht. Auch ihre Wärme war noch wahrzunehmen. Wer es ermöglichen konnte, war unterwegs um die vielleicht letzten sonnigen Stunden des Herbstes zu genießen.

So ganz stimmt das wolkenfreie Bild allerdings doch nicht. Sind die vielen Kondensstreifen ( von Verschwörungstheoretikern als Chemtrails bezeichnet ) nicht auch „nur“ Wolken? Gewiß, sie entstammen keinem natürlichen Entstehungsprozeß. Einmal mehr hat der Mensch mit seiner Technik die Natur beeinflußt.

Das Rhein-Main-Gebiet ist, durch die zentrale Lage, ein Knotenpunkt für Interkontinentalflüge. Die Streifen haben also eher nichts mit dem Großflughafen von Frankfurt zu tun. Es sind Maschinen, die deutlich höher fliefgen, als der an- oder abfliegende Luftverkehr. Je nach Wetterlage gibt es solche „Himmelsschreiber“. Aber immer sind sie mindestens 8.000 Meter hoch.

Erstaunliche und faszinierende  aber zufällige Muster kommen durch die verschiedenen Flugrouten zusammen.

Deutlich mehr als 1.000.000.000

Mit großen Zahlen sollten Banker ja umgehen können. Ein Gefühl dafür scheint aber abhanden gekommen zu sein. Von 600 Mio wurde die Bausumme für die neue EZB- Zentrale in Frankfurt, anläßlich des ,diese Woche gefeierten Richtfestes, mal ganz locker auf deutlich über Tausend Millionen geschätzt. Bei den geladenen Gästen war keine Reaktion festzustellen.

Es ist ja schließlich nicht deren Geld, was hier so prunkvoll verprasst werden wird. Und wir sind ja schließlich auch noch nicht fertig. Je heftiger die Euro-Krise, desto höher die Baukosten. Vielleicht liegt es daran, daß die stetig wachsenden Forderungen gegen verschiedene Euro-Staaten und demnächst wohl auch noch die wieder einmal mitleidenden Banken besonders stilvoll verwaltet werden müssen.

Mit Folgen für Frankfurts Ostend. Es sind u.a. für diesen Bau (hier sieht man ja nur den himmelsstürmenden Teil) auch die ehemlaigen Markthallen ausgekernt worden. Auch die sind dann Teil der neuen EZB. Es wird wohl ein neues Wahrzeichen für Frankfurt hinzukommen oder vielleicht sogar die seitherigen vergessen machen. Die Bevölkerung hat schon seit geraumer Zeit Verstehensprobleme. Die Mieten kennen nur noch einen Weg;: sehr steil nach oben. Es wird aus dem bürgerlichen Ostend, wo seither Tagelöhner und Illegale vor den Markthallen auf Jobs warteten, wohl eher ein Nobelviertel werden. Und das Kopfsteinpflaster passt natürlich dann auch nicht mehr so recht in das neue prunkvolle Bild. Sicher wird es einen Flüsterasphalt geben, daß die Denker im Palast nur nicht gestört werden.

Von meinen Gassipfaden in Dreieich aus gesehen, ist es das derzeit dominanteste Gebäude im Dunst der Banken-Metropole in ca. 15 km.  So entfernt und abgehoben,  wie meine Position zum Gebäude bei diesem Foto , ist gefühlsmäßig auch der obersten Währungshüter von der Meinung des gemeinen Fußvolkes.