From Sahara with love

So stimmungsvoll der Sonnenuntergang die Szenene auch beleuchten mag, es bleibt eine staubige Angelegenheit.
(Bild von Wetter.de)
Von ganz oben sieht es so ähnlich aus.Nur der Westen und der äußerste Norden wurden verschont.
Etwas weiter unten kann man die sandige Luft förmlich greifen.

Von der nur ärgerlichen Verschmutzung, bis zur Gesundheitsgefährdung finden sich im Netz eine Menge Beiträge. Am 13. Februar 1960 zündete Frankreich in der algerischen Sahara eine Atombombe. 61 Jahre später weht der Wind Saharastaub nach Europa. Gegen die Feinstaub-Belastung hilft hervorragend die Corona-Maske Typ FFP2. So hat sie auch für Verschwörungstheoretiker einen Nutzen.

von wegen Winter

Kaiserwetter bei -15°

Tatsächlich waren es gerade mal 8 oder 9 Grad unter Null. Durch teilweise heftigen Wind aus vorwiegend nördicher Richtung fühlte sich das aber wie Nordpol an. Innerhalb von wenigen Minuten ließ die Feinmotorik in den verlängerten oberen Extremitäten dann auch bedenklich nach.

Wieder einmal im Odenwlad . Schnee bedeckte zwar die Hänge, aber oft genug zeigte sich auch schon wieder die Grundierung. Den Wolken fehlte es an Motivation. Kaum, dass sie sich in der Ferne zeigten, löste die Sonne sie auch schon wieder auf.

Der Blick nach Westen mit den einzigen ihrer Art
Selbst die langweiligste Landschaft wirkt in dieser Inszenierung freundlich und interessant.
Im leichten Dunst lassen sich die Konturen des Taunus (Feldberg) nur erahnen.
Vor dem Horizont die gut erhaltene Veste Otzberg.
Die Akkus des Kopters leiden stark unter den kalten Temperaturen. Meine Finger auch, deshalb ist jetzt auch Schluß!

Hochwasser ?

An Rhein und Mosel haben die Menschen bereits seit einigen Tagen mit den Folgen von starken Niederschlägen und erheblichem Wassermassen durch die Schneeschmelze zu kämpfen. Selbst kleinere Bäche werden zu reißenden Flüssen und treten über ihre Ufer. Bestes Beispiel: Büdingen. Hier wurde nicht nur die historische Altstadt überflutet.

Als Kind vom Main hat mich natürlich dieser Fluß besonders interessiert. Um zu sehen, was eventuell auf meine Geburtsstadt zukommen könnte, war ich etwas flußaufwärts auf Inspektionstour. Dort wo für ein paar Kilometer der Main die Grenze zu Bayern bildet.

Eine gewisse Beruhigung war es schon, dass auf der hessischen Seite die Ufer etwas steiler angelegt waren, als die auf der gegenüberliegenden, bayerischen Seite. Ganz in der Nähe befindet sich übrigens die tiefste Stelle Bayerns. Aber all das war nicht problematisch. Erst einmal gab es Entwarnung für diese Main-Region. Auch wenn der Pegelstand schon recht hoch war. Ein Schiff aber war nicht zu sehen, nicht einmal ein ganz Kleines.

Wie entspannt man dort mit der Situation umgeht, zeigen auch diese Bilder:

Das ist Helga.
Das schlechte Wetter beeinträchtigte die Stimmung kaum. Nur die Optik litt etwas unter dem Nieselregen
Wie mir ein Passant versicherte, sei hier noch nie ein Schaf durch die Fluten des Mains zu Tode gekommen.

Wie schnell sich solch eine Situation ändern kann, mussten die Büdinger ja gerade erleben. Wollen wir also hoffen, dass es den Main-Anwohnern nicht so ergeht. KEIN HOCHWASSWER!

Ufos über dem Taunus?

Einigen meiner geneigten Leser ist es vielleicht noch erinnerlich, der große Feldberg im Taunus gehört zu meinen mehrmals im Jahr besuchten Orten. 2020 war ja nun besonders. Nicht besonders schön und nicht besonders erfreulich. Corona vermasselte uns viele geplante Aktivitäten und schränkte sehr deutlich lieb gewonnene Gewohnheiten ein. Bis auf die Alu-Hut-Träger respektieren die Mehrzahl der Bevölkerung die Einschränkungen und Verbote. So manche Regelung mag befremdlich erscheinen, weil sie offensichtlich für Hotspots konzipiert wurde und völlig deplaziert erscheint, steht man in ländlich geprägter Region allein auf weiter Flur.

Also gut, AHA-Regeln plus X. Wat mut, dat mut. Der Frühjahrs- und auch der Sommer-Besuch fielen schon dem ersten Shutdown zum Opfer. Dann kam auch noch ein häuslicher Unfall dazwischen, der mich bis zum heutigen Tag etwas beeinträchtigt. Taunus/Feldberg blieb einfach auf der Strecke. Das war nicht akzeptabel. So machte ich mich kurzentschlossen am 18. November A.D. 2020 auf den Weg den Sonnenuntergang fotografisch auf dem gr. Feldberg auf elektronischem Wege zu konservieren.

Vom mühsam erkämpften Parkplatz aus, humpelte ich mitsamt Ausrüstung zum nord-westlichen Rand des Plateaus, von wo aus man eine herrliche Weitsicht über den „hinteren“ Taunus genießen kann.

An dem besagten Mittwoch allerdings musste man leichte Abstriche hinnehmen. Es war, bedingt durch heftige Winde und niedrige Temperaturen, an diesem sonst sonnigen Nachmittag, nicht so angenehm, wie es den Anschein hatte. Das hielt aber die vielen Besucher nicht ab.

Meine bevorzugte Startposition war leider durch mehrere kleine Gruppen blockiert. Ich musste, um mir einen ersten Überblick zu verschaffen, aus Sicherheitsgründen einen anderen Startpunkt aussuchen, der nicht ständig frequentiert war. Gesagt, gefunden und es konnte losgehen.

deutliche Spuren zeigen den Weg, den E.T. genommen hat.

Schon wenige Meter über den Baumwipfeln blies der Wind noch deutlich heftiger, so dass ich eine permanente Warnmeldung von der Drohne auf mein Display erhielt. Das sollte sich auch nicht mehr ändern.

Blick nach Süden.
Im Westen beginnen sich die Hinterlassenschaften aufzulösen.

So fiel dann die beabsichtigte Zeitraffer-Aufnahme des Sonnenuntergangs aus. Das Gewackel im fertigen Film würde sich dann niemand freiwillig ansehen wollen.

So blieb es bei einigen Fotos, bei denen allerdings eine kleine Besonderheit hervorzuheben ist. Land-auf, land-ab wurden die merkwürdigen Kondensstreifen diskutiert, die an diesem Nachmittag vielerorts zu sehen waren. Die Überreste davon hatte ich unbewusst mit auf verschiedene Fotos gebannt. Waren es wirklich Kondensstreifen? Oder doch eher Chemtrails, oder noch schimmer, sogar Aliens, die in ihren Ufos Germany auszuspionieren?

Wer auch immer diese Himmels-Spuren zu verantworten hat, er hatte mächtig Spaß!

Die letzten Sonnenstrahlen

Der letzte der Oktober-Tage des Jahres 2020 zeigte sich von seiner besten Seite. Der Herbst wurde noch einmal so richtig gefeiert. Nein, ich meine nicht Party und Saufgelage. Bunte Blätter in allen Schattierungen und Variationen erstrahlten noch einmal im Licht der untergehenden Sonne. Wunderschön. Nicht nur für Romantiker.

Der Gebirgszug ist der Taunus.
Der Feldberg ist quasi der Hausberg für Frankfurt
Der Blick nach Süden reicht bis zum Odenwald.
Basta, das war´s mit dem Oktober
Kommt gut durch den November und bleibt gesund.

Schlafstörung

Es lässt sich nicht wirklich nachvollziehen, was mich am Freitag früh ( sehr früh ) aus Morpheus´ Armen gerissen hat. Tatsache ist, dass ich um 04:07 die LED´s meines Weckers minutenlang beobachtete. Ich war fast schlagartig glockenhell wach. An ein Weiterschlafen war gar nicht zu denken. Es war noch finstere Nacht, sofern man in der Stadt von dunkel überhaupt reden kann. Zumindest dauerte es bis zur Morgendämmerung noch eine ganze Weile. Die Gedanken schwurbelten zwischen Traum und Wirklichkeit.

Das ergebnisoffene Grübeln führte dazu, dass ich mich einige Zeit später mitten in Wiesen und Feldern wiederfand, wo die Morgendämmerung zögerlich begann. Die Stadt schlief noch. Ein Fuchs kreuzte meinen Weg. Weitere leuchtende Augenpaare folgten mir. Es war still. Nur mein Tinnitus pfiff vergnügt vor sich hin, so wie er es immer tut. (24h x 7 x 52) Aber das störte hier niemand.
schlaflos in Dreieich
Während die Drohne hoch oben ihre Aufgabe erledigte……
war etwas Zeit für „Bodenaufnahmen“.

Eine der Ersten

Corona und zu Hause. Mit höherem Risiko eingestuft. Und plötzlich hat man auch Zeit für die kleinen Dinge.

So fällt beispielsweise auf, dass erst heute, am Ostersamstag 2020 die erste Biene des Jahres gsichtet wurde. Vielleicht waren schon einige vorher am Bachlauf, den ich vor gut zwei Wochen wieder in Betrieb und zum Plätschern gebracht habe. Die Wespen aus der Garage unseres Nachbarn vergnügen sich ja schon einige Zeit am Wasser. Aber Bienen – und das gibt mir zu denken – sind erst jetzt auf der Bildfläche erschienen. Es sind auch nur einzelne Tierchen, nicht wie in den Vorjahren, wo es mit mit Beginn der Blüte und dem Ende der Nachtfröste schon etliche Besucher gab.

Hoffen wir das Beste.

Allen ein frohes Osterfest und bleibt gesund.