Die Ruhe vor dem Sturm

Warnungen vor einem heftigen Sturm schon 3 Tage im Voraus. Das hat gewiß geholfen den ein- oder anderen Schaden zu vermeiden. An vielen exponierten Stellen war dann auch gesteigerte Aktivität festzustellen. Keine Hektik, aber planvolles Sichern. So blieben die Schäden durch „Sabine“, zumidest hier in der Region auch im überschaubaren Rahmen.

Vor dem Sturm wollte ich unbedingt die derzeit wegen Renovierungsarbeiten gesperrte Burg Breuberg bei Höchst im Odenwlad besuchen.

In der Burg ist heute eine Jugendherberge untergebracht. Was derzeit im Inneren der Burg renoviert wird, bleibt mir verborgen.

Nachmittag, Kaiserwetter und keine Besucher? Das Angebot war einmalig.
Der Innhof ist für gewöhnlich sehr stark frequentiert.
Die Februar-Sonne hatte am Freitag sehr leichtes Spiel.
Leider kann hier die 360° Aufnahme nicht widergegeben werden. Ich habe sie ´mal „aufgeklappt.“
Die Geschichte derBurg ist gewaltig und lässt sich mit knappen Worten kaum zusammenfassen. Deshalb verweise ich diesbezüglich gerne auf die Wikipedia-Seitenhttps://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Breuberg#Geschichte_der_Burg
Auf den meisten Fotos ist zu erkennen, dass die Hänge, die die Burg umrunden, jegliches Grünzeug vermissen lassen. Es gibt, wenn ich meinen eigenen Fotos aus der Vergangenheit trauen darf, keinen Grund zum Wehklagen. Etwas Krüppelwuchs, einige alte Obsbaume und jede Menge Wildwuchs. Das schafft die Natur bis zum Sommer ganz gewiss wieder.
Das Gemäuer ist erstaunlich gut erhalten. Aus der Vogelperspeltive allerdings ist auch zu erkennen, dass etliche Ranken, Buschwerk und kleine Bäume bereits angreifen, um sich die beste Startposition zu sichern. Im Zuge der Renovierungsarebeiten kommt das vielleicht auch noch an die Reihe.

Zufallstreffer

Winter-KurzUrlaub. Gerade mal 6 Tage. Die Gegend um Füssen im Allgäu. Wunderschön beim richtigen Wetter. Es war der dritte Tag im Januar, der zu unserer Überraschung, nicht in die Wettervorhersage passte. Schnee sollte es geben. Statt dessen schmeichelte sich die Sonne zunächst zaghaft, später etwas mutiger durch die Bewölkung. Es sollte auch der einzige Tag bleiben, an dem ich das Auto nicht umfangreich freilegen musste.

Mein neues Spielzeug hatte ich natürlich dabei. Trotz der traurigen Wetter-Prognose. Und das war zumindest auch an diesem 3. Januar gut so.

Der Auftrag für das Fluggerät lautete uns zu begleiten und gelegentlich zu umkreisen. Mehr hatte ich mangels Trainingsmöglichkeiten noch gar nicht drauf. Die spätere Auswertung ergab aber dann doch einen Treffer.

Ich empfehle das kurze Filmchen im Vollbild-Modus anzusehen.

Kein Blutmond

Die Vorbereitungen für das galaktische Jahrhundert-Ereignis, Blutmond und der Mars zum Greifen nah, waren gigantisch. Drei Kameras, Wechselobjektive, Sessel, Getränke, Fernbedienung, Ersatzakkus………

Der Auftakt war grandios. Der Sonnenuntergang ließ die Erwartungen höher steigen. Es wurde jedoch ein völliger Fehlschlag, da von der bezogenen Position aus pünktlich zum Beginn des Spektakels eine fast lückenlose Bedeckung aufzog, die den Blick auf die Gestirne nahezu unmöglich machte. Nach gut zwei Stunden packten wir zusammen und wühlten uns durch die Menschenmenge.

Aber wenigstens sollte der August nicht ohne Himmelsspektakel bleiben. Am 13. 8.2018 wurde es gegen 20:30 Uhr ungewöhnlich schnell dunkel. Es war keine Dämmerung, wie sie für den August typisch wäre.

Daraus entwickelte sich innerhalb nur weniger Minuten ein ganz erstaunliches Szenario.

Nach 6 Minuten war alles vorbei und die Wolken zogen weiter auf ihrem Weg nach Nord-Osten. Und nein, es ist kein Fake, kein Computer-Trick! Ein ganz tolle, kurze Inszenierung.

Wiesengeblubber

2013-02-10 12-04-11 - 0006Der Boden ist noch gefroren. Keine Chance für die gigantischen Wassermassen im Erdreich zu versickern. In jeder Senke, jeder Mulde bilden sich Seen aus – zum Teil mit erstaunlichen Ausmaßen.

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Ein besonders „lebhaftes“ Stück erstarrte hier im Eis.

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Meine Hunde haben die Stärke des Eises und die Wassertiefe überprüft:

Eis: 3,5 cm

Wasser 18 cm

Trinkwasserqualität – meinten sie.

gestern besonders starke Erdrotation

Aus Wikipedia:

Bei horizontalen Bewegungen auf der Erde hat die Corioliskraft eine horizontale und eine vertikale Komponente.

Die vertikale Komponente ist klein gegenüber der Schwerkraft. Ein am Äquator mit Schallgeschwindigkeit nach Osten fliegendes Flugzeug wird beispielsweise durch die Vertikalkomponente der Corioliskraft um annähernd ein Tausendstel seines Gewichts leichter – fliegt es nach Westen, wird es entsprechend schwerer. Die vertikale Komponente der Corioliskraft auf der Erde spielt in der Praxis nur als Korrekturglied bei Präzisionsmessungen des Erdschwerefeldes eine Rolle.

Auf der Erde bezeichnet man daher meist die horizontale Komponente als „die Corioliskraft“. Die horizontale Komponente zieht den bewegten Beobachter auf der Nordhalbkugel nach rechts und auf der Südhalbkugel nach links, und zwar umso stärker, je näher er sich an den Polen befindet. Bei Bewegungen am Äquator ist die horizontale Komponente der Corioliskraft Null. Der Betrag der horizontalen Komponente hängt nicht von der Richtung der Bewegung ab. Bei einer Nord-Süd-Bewegung wirkt exakt die gleiche horizontale Komponente der Corioliskraft wie bei einer Ost-West-Bewegung.

2013-01-23 11-01-49 - 0016

Die Corioliskraft hat wesentlichen Einfluss auf die Formen der großräumigen Bewegungen in der Atmosphäre und im Ozean. Erstmals theoretisch berücksichtigt wurde sie diesbezüglich in der von Laplace (1778) aufgestellten Gezeitentheorie. Der durch die Corioliskraft modifizierte Einfluss des Windes auf Meeresströmungen, der auf der Nordhalbkugel zu einer Rechtsablenkung führt, wurde um 1905 von Vagn Walfrid Ekman erklärt und wird durch den Ekman-Transport (siehe auch Korkenzieherströmung) beschrieben. Der Einfluss der Corioliskraft auf Bewegungen etwa im Meer und in der Atmosphäre wird durch die dimensionslose Rossby-Zahl charakterisiert. Je kleiner diese ist, umso mehr Einfluss hat die Corioliskraft auf die Bewegung.

2013-01-23 11-31-24 - 0045