Kreisverkehr

In meiner Heimatstadt werden Kreisel gebaut, als gäbe es kein Morgen oder einen Preis dafür. Letzteres tut es ja auch. Zuschüsse der EG und des BMVi ( das „i darf keinesfalls fehlen, sonst tritt Flinten-Uschi mit ihren paar Mannen auf den Plan) gibt es offenbar völlig problemlos und in Hülle und Fülle. Ohne finanzielle Zuwendungen könnten wir uns das sicher nicht leisten. (Siehe Rettungsschirm, Spassrhaushalt und sowas)

Kreisverkehre sind sooo cool.

Aber das geht dann doch zu weit.

(Ich entschuldige mich, da es mir nicht nur heute an der erforderlichen Ernsthaftigkeit fehlt.)

na endlich

Darauf warte ich schon mein ganzes Leben. Heute endlich kam die Nachricht per e-mail:

Attn:

Die Summe von $10,7 Mio. USD wurde hinterlegt in Ihrem Namen für Immobilien investitionen in Ihrem Land durch späte USA marine Soldat, wer starb am Friedensmission. Es ist wichtig, zu benachrichtigen sie dass Ihr Geld hat gewesen freigegeben. Ihr Geld werde sein übertragen, um Sie durch akkreditierte diplomatische Kompanie von morgen.

Bitte bestätigen Sie Ihre Angaben sofort, für die sofortige Übertragung Ihrer Fonds:

Ihr Voll Name:

Ihre private Telefonnummer:

Ihre Lieferung, Adresse:

Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Patrick V. McCullen
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Berliner Gebummel

Die Botschaft Anfang November war eindeutig. Steig aus und loof ma wieda.
Es waren waren noch einige Stündchen bis zum Rückflug. Keine Chance über die Warteliste vielleicht doch noch eine frühere Maschine zu bekommen. Aber wer will das schon ernsthaft? Bei fast makellosem Wetter in der Hauptstadt, wenn auch gefühlten Minusgraden. Mit der Halbtageskarte der Verkehrs betriebe für ganz Berlin ist es ein Vergnügen die touristischen Orte der Begierde zu besuchen. Keine Parkplatzsuche und -besonders wichtig- kein Stau durch die zahllosen Baustellen. Der Bauboom scheint ungebrochen zu sein. Zumindest entsteht der Eindruck bei oberflächlicher Betrachtung des Besuchers. So ging es auch schon los, als ich nach einer U-Bahn und S-Bahnfahrt am „ALEX“ das Licht der Welt erblickte. Es was eher ein Blinzeln in die schon tief stehende Sonne.

Der Weg führt mich unweigerlich Richtung Fernsehturm.  Ja klar, drumherum eine einzige Baustelle! Was nicht mindestens 15 Meter in die Höhe ragte, war hinter Büro- und Material-Containern oder Bauzäunen verschwunden.

Alles was sich um den Fernsehturm drängt und kuschelt, war von Abriß, Modernisierung, Sanierung oder Umgestaltung geschädigt und stand dem neugierigen Auge des Betrachters nicht zu Verfügung. Baustellen gibt´s auch in Frankfurt, dafür muß ich nicht bis nach Berlin.

Ein Blick auf die Turmuhr des Berliner Rathauses zeigt, daß nicht mehr allzu viele Sonnenstunden für diesen Tag zu erwarten sind. So führt mich mein weg auch weiter in den gegenüberliegenden Park. Eigentlich nur um das Rathaus auch aus anderer Perspektive abzupixeln. Irgendwie war ich dann aber doch etwas abgelenkt.

Einige Schönheiten aus Südamerika standen und posierten hier für Ihre Herkunftsländer. Besonders det Frolleinschen aus Panama war recht zutraulich.

Für ihre private Einladung an den jungen Mann aus einer kleinen Gruppe, erhielt sie allerdings eine Absage. Was soll der auch um diese Zeit in Panama?

Ach ja, das Rathaus. Mal von der Vorderseite? So wird klar, warum es auch das rote Rathaus genannt wird. Mit politischen Richtungen hat das dann doch nichts zu tun.

Auf die Wiedergabe der Vorbereitung für einen der ungezählten künftigen Weihnachtsmärkte wird verzichtet. Deutlich interessanten erschien mir dagegen die Ausgestaltung des Parks in Richtung St. Marien Kirche.

Die „Särge“ aus Edelstahl-Riffelblech hinterließen bei mir einen eher fragwürdigen Eindruck. Von den dort „Ansässigen“ konnte mir keiner Auskunft geben, was die Blechkisten bedeuten. Ich weiß, ich habe enorme Defizite in Sachen Kultur.

Mein eigentliches Ziel war von dieser Position aus schon zu sehen. Der Dom war nur noch ein paar Querstraßen entfernt.

Nicht jedoch ohne einen Blick zurück. Glaube und Technik.

 

Die obligatorischen Verkaufsstände für „Andenken und Schräges aus Berlin“ stehen an jeder Ecke. Vor dem Dom kann man das wörtlich nehmen.

  

Über mein inzwischen erreichtes Tagesziel möchte ich gerne an anderer Stelle berichten. Es träfen zwei Welten aufeinander, die nicht mit dem schrillen Berlin zusammengehen. 

Zeitsprung: Als ich vor die wuchtige Tür des Domes trat, waren die Sonnenstrahlen schon auf dem Rückzug. Nur noch die oberen Etagen kamen noch in den Genuß des wunderbaren Lichtes. Eine richtige Erleuchtung.

Sensationsfund in Dreieich

Bei umfangreichen Ausgrabungsarbeiten wurde am Freitag, 13.Juli 2012 eine Sensation zu Tage gefördert.

Aus der jüngeren Eisenzeit kam ein Werkzeug ans Tageslicht, mit dem die Wissenschaft nicht gerechnet hat:

Die Wissenschaftler vom Senckenberg-Museum sind derzeit damit beschäftigt, den ursprünglichen Verwendungszweck zu erforschen. Mit ersten Ergebnissen wird in zwei bis drei Jahren zu rechnen sein.

Sicher hatten wieder einmal die Kelten die Hand im Spiel, als Sie vor rund 3000 Jahren das „DING“ in meinem Garten vergruben.