Wetternachhersage

Mit 100-%iger Sicherheit

Landeplatz für Ufos vorübergehend geschlossen

Wegen anhaltender Streiks auf dem Vorfeld wurde die Vereisung nicht entfernt und  der Landeplatz für Aliens bleibt noch immer geschlossen.

(hält sich hartnäckig)

(Sally auf Spurensuche)

(such´s Alien, such…)

(kreisrund und nicht von dieser Welt?)

(harte Zeiten für E.T. – 26.02.2012)

Nachschlag für Zweifler

Das Ergebnis der Recherche vom 20.02.12

Ergebnis eine Woche nach dem strengen Frost.

Das Ende vom Milcheis

@Karu, als Du meintest, es sei wohl bald Eis von gestern, bin ich zwei Tage lang mit Kamera der Sache nachgegangen und habe doch die Einsicht gewinnen können, daß Eis recht hartnäckig ist. Auch wenn das Thermometer mittlerweile im Plus-Bereich unterwegs ist. Aus Milcheis wurde oberflächlich betrachtet Craquelé und Crushed-Eis.

Sally möchte dem „Ötzi-Stöckchen an die frische Luft verhelfen.

Am heimischen Teich ist die Unterwasserwelt noch durch einen über 30 cm dicken Eispanzer „geschützt“. Dreidimensional kann man wunderbar mehrere Eisschichten erkennen, die hier übereinander liegen. Leider vermitteln 2-D-Fotos diesen Eindruck nicht. Aber auch die Oberfläche hat nette Strukturen aufgebaut:

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Der Jakobiweiher im Winter

Alle Beiträge von Qypern sind voll des Lobes für dieses Fleckchen im Grüngürtel Frankfurts. Die Erfahrungen stützen sich auf Besuche vom Frühjahr bis Herbst.

Und im Winter? Mindestens so sehenswert ist der kleine See auch zur kalten Jahreszeit. Wenn Stein und Bein vor Frost zerbricht…… so war es zumindest noch bis Mitte Februar. Nach vielen Tagen strengen Dauerfrostes, sollte auch der durch Wald geschützte Jakobiweiher zugefroren sein. Es war Samstag und zwar Vormittag. Nur wenige Besucher hatten um diese Zeit schon Lust auf ein eiskaltes Vergnügen. Der Parkplatz vor der Straßenbahnhaltestelle fast leer. Hunde raus aus dem Auto und erst einmal an die Leine; man weiß ja nie. Nachdem wir die Gleise überquert hatten, auf denen wenige Augenblicke zuvor die städt. Fahrschule einen Straßenbahnzug – trotz Notbremsung – die Haltestelle überfuhr und erst mitten auf dem Überweg zu Halten gebracht hatte, durften die Felligen wieder frei laufen. Der erste Weg führte uns zunächst etwas tiefer in den Wald. Das Königsbrünnchen hatte ich zuletzt vor knapp zwei Jahren besucht. Trotz heftigen Frostes von bis zu minus 22° Celsius plätscherten die Bächlein noch munter vor sich hin.

Auch über diese Brücke mussten wir geh´n, um an das Königsbrünnchen zu gelangen.

Eis und Schnee im Kontrast zum Wasser

Pures Gold glitzerte mir in der tiefen Wintersonne entgegen. Ein eigentümliches Licht, in dem Eisenoxid zu Gold wird.

Sally hatte sofort ihre Sympathien für den Bachlauf entdeckt und nur wenige Minuten später war ihr Fell an den Pfoten bretthart gefroren. Vom Brünnchen ging es zum Brunnen. Die haben eigentlich nichts gemein – außer der Ähnlichkeit des Namens. Nicht einmal das Wasser, das im Königsbrunnen schon lange nicht mehr zu sehen ist. Ein Abfallbehälter sieht dagegen richtig aufgeräumt aus.

 

Das gleißendes Licht, vom wenigen Schnee noch reflektiert, wies uns den Weg zum Weiher. Kaum ein Spaziergänger und nur ein einziger mutiger Radfahrer waren anzutreffen.

Fröhliche Kinderstimmen empfingen uns am Weiher.

Die spärliche Besucherzahl war schon am Parkplatz zu erkennen. Uns störte das nicht. Ganz im Gegenteil. So konnte ich die Hunde frei laufen lassen. Das taten auch noch andere Hundebesitzer. Einige der Vierbeiner mußten sich auf dem Eis beweisen und entwickelten ganz erstaunliche Techniken, wie sie doch noch rechtzeitig bremsen konnten, um das Stöckchen oder den Ball zu schnappen.

Der Rundweg um den Weiher war, dem Frost sei´s gedankt, hart gefroren und gut zu begehen. Bei Tauwetter oder bei Regen ist das sicher nur mit etlichen Einschränkungen möglich.

Dem Namensgeber hat man inzwischen auch einen Gedenkstein gewidmet.

 

Vorwiegend Familien tummelten sich auf der Eisfläche. Blank polierte Rutschbahnen forderten hin und wieder einen Boden – oder besser Eiskontakt. Hunde rannten den Bällen hinterher, die ersatzweise – in Ermangelung von echten Pucks – beim Eishockey eingesetzt wurden. Die Spannungen im Eis entladen sich gelegentlich mit recht lautem Knacken und einem kräftigen „TSOINGGG“, was über die gesamte Eisfläche wie Querschläger zwitschert. Ängstliche Naturen bewegen sich dann meist recht hektisch Richtung rettendes Ufer.

Trainerstunden für die verschiedenen Leistungsklassen :

Der Rundweg ist mit einigen Gags aufgelockert:

Auch die schickste Eule  – im Normeger-Pullover  – des gesamten Frankfurter Grüngürtels gibt es hier zu bestaunen.

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Augen auf und gelegentlich auch mal nach oben sehen…..

Wenn es dem Hund zu wohl wird, geht es auf´s Eis. Chefchen geht auch mit.

(ich kapiere das nicht mit dem Hockey!)

„Dann nehmen wir den Schläger halt als Brennholz mit. Der Winter soll noch dauern.“

Auch im Winter ist der Jakobiweiher ein lohnendes Ziel für einen Spaziergang.Aber Vorsicht: ich konnte kein Schild, keinen Hinweis entdecken, daß das Eis irgendwie überwacht wird. Freigabe oder Sperrung liegen offenbar im eigenen Ermessen.

Kritikpunkt sind startenden Flugzeuge des nahen Rhein-Main-Airports. Bei westlichen Winden, wenn die Start- und Landerichtung wechseln, ist der Lärm entscheidend geringer, als bei Ostwind.

Nach fast zwei Stunden manchen wir uns auf den Rückmarsch. Der Parkplatz hat sich deutlich gefüllt,  High Noon war schon vorbei.

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